HBK7 - Articles in other languages

HBK7- Other languages

   The working language of the project was English, but of course EVTA members scattered across Europe speak many languages. We are able to present a few documents in further European languages, especially German and French. Translations of other documents found in the Handbook will be welcome submissions.

 

 

2.2. Grundlagen der Stimmanalyse (PDF - 2,6 MB)

            Daniel Schäfer, M.M., Univ. of Music and Theater, Hannover

Übersicht

 

• I Theorie

  • Das Oszillogramm
  • Fourier Transformation,
  • Spektrum und Spektrogramme
  • Formanten

• II Praxis

  • Übersicht der Stimmanalyseprogramme
  • Overtone Analyzer
  • Voce Vista
  • Divas
  • Anwendungsbeispiele 

 

2.6  Stimmfeldmessung - Möglichkeit der Objektivierung gesangspädagogisch und akustisch relevanter Faktoren am Beispiel von Kinder- und Jugendstimmen (PDF,  KB 280) 

          MMag Dr. Elke Nagl, A.Salieri Institut, Univ. of  Music and Performing Arts, Vienna

          CLICK HERE for the English language PowerPoint presentation.

ABSTRACT:

Objectifying pedagogically and acoustically relevant vocal factors using exemplary  children’s and youths’ voices.
Voice range profile measurements provide an objective and quantitative overview of the nature of the voice measurable in the strength of the vocal registers and the sung pitches.  In addition, the voice range profile of the singing voice and the speaking voice are differentiated.  Changes in the speaking voice, available pitches and the dynamic range of the voice can also be assessed.  The results of the voice range profile are important for evaluating the voice, establishing diagnostic information and assessing the course of training or therapy. 

Two forms of voice range profile can be measured, depending on the method of examination:

  • physiological
  •  musical

The physiological profile measures the pitch and the intensity range and represents the quantitative vocal capacity.   The musical profile focuses mainly on the individual quality of the aesthetics of the sound.

The presentation demonstrates important parameters based on the results of a study of children’s and youths’ voices during a three-year choir project.  In a subsequent workshop, the practical applications will be shown.

 

3.2.3. Zusammenfassung: Mirror, Mirror on the screen (PDF, 7.3 MB) German 

           Prof, Norma Enns, Feldkirch, Okt. 2012

A revised and updated Powerpoint presentation in German given at the joint EVTA.ch and EVTA-Austria congress in Feldkirch, Austria of her presentation in Aix-en-Provence in August, 2011.

 

3.2.7. Spektogramme lesen--Verführung zu waghalsigen Interpretationen (PDF, 49 KB)

      Jutta Ottenbreit, dba, 2. Vorsitzende, EVPW Helsinki, Juni 2012

Eine kürze Einleitung über Spektogrammen und ihre Einseztung als diagnostische Werkzeug für Stimmetherapeuten und Logopäden, sowie als digitale Werkzeug für Gesangspädagogen im Gesangsunterricht. Vorteile und Nachteile. 

A short explanation of spectrograms and their use as a diagnostic tool for voice therapists and as a teaching tool in vocal studios. Advantages and disadvantages in practical use.

 

3.3.2 Ausgewählte Lern- und Lernertypologien in Bezug auf digitale Ressourcen im Gesangsunterricht (PDF, 532 KB) 

            Sebastian Bielicke, Hamburg, Deutschland, Okt. 2012

             (An English translation of this paper can be accessed by clicking here.)

Abstrakt:

In diesem Beitrag wird die verbreitete Vorstellung von „Lerntypen“ aus erziehungswissenschaftlicher Sicht untersucht. Der grundlegenden Unterschied zwischen Typologien von Lernern und Typologien von Lernstrategien wird betont. Am Ende werden ausgewählte Taxonomien von Lernstrategien mit Möglichkeiten in Beziehung gesetzt, digitale Ressourcen in der Musikerziehung einzusetzen, veranschaulicht am Beispiel von Gesangsstunden.


Der erste Teil handelt von sinneskanalbasierten Lerntypologien, welche „auditive Lerner“, „visuelle Lerner“ etc. beschreiben. Dieser Ansatz ist in der modernen Erziehungswissenschaft auf fundamentale Kritik gestoßen. Im zweiten Teil führe ich kurz in David A. Kolbs Theorie des Erfahrungslernens ein, mit seiner allgemeinen Kategorisierung von Lernern in Assimilatoren und Akkommodierer, Konvergierer und Divergierer. Auch hierauf bezogen wird die Existenz und Relevanz von Lernerkategorien weithin angezweifelt.


Nichtsdestoweniger wird im dritten Teil Kolbs Vorstellung des erfahrungsbasierten Lernzyklus (konkrete Erfahrung, reflektierende Beobachtung, abstrakte Konzeptualisierung, aktives Experimentieren) sowie die Ansprache unterschiedlicher Wahrnehmungskanäle validiert und u.a. verbunden mit Möglichkeiten der unterstützenden Anwendung von digitalen Ressourcen im Gesangsunterricht. Möglichkeiten dieser Art sind: visuelles Echtzeit-Feedback, Audio-Aufnahmen von Unterrichtsstunden und heimischer Übung, Online-Enzyklopädien für theoretische, historische oder biographische Hintergrundrecherche, synthetische Produktion von Begleitungen (besonders für Popmusik) zu Übungszwecken, die Suche nach Referenzaufnahmen von Musik auf YouTube und ähnlichen Online-Datenbanken und viele andere.


Das Fazit besteht in der Einsicht, daß 1. wir digitale Ressourcen in den Musikunterricht einbinden können, um ihn vielfältiger und attraktiver für die junge Generation zu machen, die an digitales Lernen gewöhnt ist; 2. valide Theorien der pädagogischen Wissenschaft die Vorstellung unterstützen, daß auf diese Art unterschiedliche Lernstrategien verfolgt werden können; 3. es dennoch unnötig und irreführend ist, Schüler als bestimmte Typen von Lernern zu etikettieren.

 

3.5.3.5. Online-Unterricht mit Videokonferenz zwischen Helsinki und Oulu, Finnland (PDF, 9 KB)

         Bettina Kerth, Mitglied im BDG-Deutschland; Protokolle verschiedenen Beobachtern

   Im Rahmen des Treffens der europäischen Gesangslehrer, ging es im Grundgedanken um den Einsatz der „neuen Medien“ im heutigen Gesangsunterricht (Spektrogramm, EGG, Skype u.ä.). In diesem Zusammenhang wurde den Teilnehmern des Arbeitstreffens die Möglichkeit geboten einem Unterricht von Prof. Norma Enns (Hannover) mit zwei Schülern einer Musikhochschule Universität im Norden Finnlands (Oulu 600 km entfernt) über Internet beizuwohnen.
Die Ausstattung der Sibelius Akademie in Helsinki bot ein hervorragendes Equipment. Es wurde über Großbild sowohl die Professorin, als auch die Studenten am anderen Ende der Leitung gut sicht- und hörbar eingeblendet. Später kam in der ersten Stunde noch die Einblendung eines Spektrogramms hinzu. (.......weiter)

 

4.1.1. Bemerkungen der Wissenschaftlerin Medien/Kunsterzeihung - Dr. Marie-Christine Bordeaux, Grenoble in Slovenien, Feb. 26, 2011 (PDF, 42 KB)

            Summarized by Prof. Norma Enns, Feb. 2011

Dr. Marie-Christine Bordeaux, from Grenoble, France is a researcher into the effects of digital technologies in the learning environment. She was invited to be an observer of the EVPW#4 in Ljubljana, Slovenia in Feb. 2011. Her observations and remarks regarding what she observed were summarized in English and German from the original French.

  • Die Verwendung von Technologie bedeutet,...
  • Die realen und virtuellen Welten sind keine Gegensätze
  • Wir müssen die Kraft der gesellschaftlichen Praxis berücksichtigen.
  • Ein Problem mit den Spectrogrammen ist...
  • Wir müssen dass, was auf den verschiedenen Ebenen....
  • Kreativität finden
  • Die Arbeit mit Medien

 

4.2. Die Fortsetzung des interdisziplinären Dialogs: Stimmforschung, Medizin, Therapie, und die Gesangspädagogik (PDF, 578 KB)

         Aix-en-Provence, Frankreich, 30. August 2011

Die Anwesenheit maßgeblicher Persönlichkeiten aus den verschiedenen Disziplinen war bereits ein wichtiges Zeichen der wachsenden Zusammenarbeit zwischen den Disziplinen der Stimmforschung, der Medizin und der Gesangspädagogik. Es war eine große Ehre, Ingo Titze (Stimmforschung, USA), Johan Sundberg (Stimmforschung, Schweden), Dirk Mürbe (Medizin, Deutschland), David Howard (Software Entwickler, UK) und Rowena Cowley (Pädagogik, Australien) zu diesem Symposium einzuladen.


Welche aktuellen Themenkomplexe beschäftigen Gesangspädagogen heute? Welche Fragestellungen haben Pädagogen an die Wissenschaft und Medizin? Die Ergebnisse des intensiven Gesprächs lassen sich in vier Fragenbereiche zusammenfassen:

  • Fragen an Technologie, Forschung und Untersuchungsmethoden
  • medizinische Fragen
  • pädagogischen Fragen
  • konkrete Forschungsthemen aus Sicht der Gesangspädagogen

Die kompletten Ergebnisse der Diskussion sind auf Anfrage erhältlich. Hier soll eine Zusammenfassung in Stichwörtern genügen.

 

5.1.2. Über die Verwendung von digitaler Technologie im Gesangsunterricht (PDF, 79 KB)

          Ergebnisse einer ersten Untersuchung in Kooperation mit AFPC EVTA-France
          Sylvain Lamesch für die Dokumentation Eurovox 2012 

           (Parallele Übersetzung in Englisch)

Zunächst scheint es wenige Verbindungen zwischen digitaler Technologie und dem Gesangsunterricht zu geben. Das Ziel dieses Forschungsprojekts war es, eine Grundinformation einzuholen, ob und wozu Gesanglehrer Technologien verwenden, und wie sie genützt werden könnten.

Was ist mit digitaler Technologie für den Gesangsunterricht gemeint? Diese Ressourcen können in drei Gruppen eingeteilt werden. Zunächst gibt es das Internet als Quelle für Information und Materialien: Partituren, Noten, Übersetzungen, Videos, Aufnahmen. Die zweite Gruppe umfasst das digitale Equipment: Computer und Soundcards,
aber auch Audio- und Video-Aufnahmegeräte, etc. Als dritte Gruppe ist die Software zu erwähnen: Stimmanalyse, Programme für Stimm- und Aufnahmeverarbeitung, Apps, etc. So wird offenbar, dass die Technologie viele verschiedene Elemente enthält, und dass vor allem die Ressourcen des Internets bereits von Schülern und Studierenden sowie von Lehrenden verwendet werden.

 

5.1.3. STIMMFELDMESSUNG - Möglichkeit der Objektivierung gesangspädagogisch und akustisch relevanter Faktoren am Beispiel von Kinder- und Jugendstimmen (PDF, 348 KB)

            Abstrakt: Elke Nagl (Univ. Wien, Salieri Institut)


Die Messung des Stimmumfangprofils gibt einen objektiven und quantitativen Überblick über die Leistungsbreite der Stimme in Abhängigkeit von Intensitätsumfang und Tonhöhe. Es wird zwischen Sing- und Sprechstimmfeld unterschieden. Die Ergebnisse dienen als Grundlage zur Bestimmung von Stimmkonstitution, Diagnose und Therapieverlauf.
Langzeituntersuchungen geben Auskunft zur Veränderung der Sprechstimme, des Tonhöhenumfanges bzw. der Stimmdynamik. Untersuchungsmethodisch wird zwischen physiologischem und musikalischem Stimmfeld
unterschieden.
Beim physiologischen Stimmfeld werden der gesamte Tonhöhenumfang und der Intensitätsumfang gemessen, um die quantitative Leistungsfähigkeit der Stimme darzustellen. Beim musikalischen Stimmfeld steht die individuelle qualitative Klangästhetik im Vordergrund.
Im Vortrag werden wichtige Stimmklangparameter anhand von Ergebnissen aus einer Studie bei Kinder- und Jugendstimmen innerhalb eines 3- jährigen Chorprojektes demonstriert und im anschließenden Workshop praktisch angewandt.

 

5.1.3 Die Visualisierung der Atmungsbewegungen des Bauch- und Brustraumes als Unterstützung der Selbstwahrnehmung der Atmung mit Focus auf eine ökonomisierte Phonation

Abstrakt: Werner Jocher

Die Ökonomie einer Phonation kann dann als gegeben angesehen werden, wenn bei Beibehaltung einer bestimmten Lautstärke der für die Phonation notwendige Ausatemluftstrom minimiert werden kann. Eine Reduzierung des Ausatemluftstromes ist aber davon abhängig, ob die Einatmungsmuskulatur während der Ausatmung mit Phonation aktiv bleibt. Die Volumenverkleinerung des Lungenraumes wird dadurch verlangsamt, wodurch der zu den Stimmlippen aufsteigende Luftstrom minimiert wird.
Die Untersuchung versucht herauszufinden, ob durch die Visualisierung der Bauch- und Brustbewegung während der Einatmung sowie bei der Ausatmung mit Phonation, der Atmungsvorgang derart bewusst gemacht werden kann, dass dadurch eine effizientere Steuerung des Ausatemluftstromes während der Phonation bei Beibehaltung einer vorher definierten Lautstärke erreicht wird.

 

5.1.4.  Vorlesung: Stimme & Live‐Elektronik WS 2010/2011

Eine Kooperation des Instituts Antonio Salieri (ao.Univ.‐Prof. Martina Claussen) mit dem Institut für Komposition und Elektroakustik (Univ‐Prof. Dr. Karlheinz Essl) Universität der Musik und Darstellenden Kunst.

Thema: Stimme / Live‐Elektronik / Improvisation / Szene / Theater

Inhalt:Experimentieren mit der Stimme (extended vocal techniques), Interaktion mit Live‐Elektronik, Improvisation, Schauspielgrundlagen und Entwicklung eigener Musiktheaterszenen, Integration von Literatur & Poesie. Erforschung vomn Kooperationsmöglichkeiten zwischen KomponistInnen und SängerInnen.

TeilnehmerInnen:

  • Gesang‐Studierende, die bereit sind, sich auf das Abenteuer von Stimme und Elektronik, Improvisation und  Musiktheater einzulassen. Neugier erwünscht.
  • alle Kompositions‐Studierenden von Karlheinz Essl

 

Ziel:Abschluss des Projekts Ende des SS 2011 in Form einer szenischen Performance mit Stimme und Elektronik.